Das Solarspitzengesetz 2025 bringt neue Regeln für PV-Anlagen. Erfahren Sie, wie Eigenverbrauch, Smart Meter und dynamische Tarife Kosten optimieren.

Solarspitzengesetz 2025

Solarspitzengesetz 2025: Auswirkungen und Chancen für Photovoltaik-Betreiber

Mit dem Solarspitzengesetz 2025 setzt die Bundesregierung auf eine effizientere Integration von Solarstrom in das Energiesystem. Die neuen Regelungen betreffen insbesondere die Einspeisung, Vergütung und Netzintegration von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Betreiber, die sich strategisch anpassen, können nicht nur die neuen Anforderungen erfüllen, sondern auch wirtschaftlich profitieren.

Zielsetzung des Solarspitzengesetzes

Das Gesetz verfolgt zwei Hauptziele:

  1. Netzstabilität erhöhen – Durch gezieltes Einspeisemanagement und Smart-Grid-Technologien soll das Stromnetz flexibler auf Solarstrom reagieren.
  2. Anreize für Eigenverbrauch und Lastverschiebung schaffen – Haushalte und Unternehmen sollen verstärkt ihren Solarstrom selbst nutzen oder flexibel ins Netz einspeisen.

Die wichtigsten Änderungen für PV-Anlagenbetreiber

1. Keine Vergütung bei negativen Strompreisen

Sinkt der Börsenstrompreis in den negativen Bereich, entfällt die Einspeisevergütung. Dies betrifft insbesondere Zeiträume mit hoher Erzeugung und niedriger Nachfrage.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Erhöhung des Eigenverbrauchs durch gezielte Nutzung für Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge oder andere Verbraucher
  • Batteriespeicher zur Zwischenspeicherung überschüssigen Stroms
  • Nutzung von dynamischen Stromtarifen, um günstig Netzstrom zu beziehen und flexibel zu verbrauchen

2. Einspeisebegrenzung für Anlagen ohne Smart Meter

Ohne ein intelligentes Messsystem darf eine PV-Anlage nur noch 50 % ihrer installierten Leistung ins Netz einspeisen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Installation eines Smart Meters, um die volle Einspeiseleistung zu erhalten
  • Erhöhung des Eigenverbrauchs und Optimierung des Lastmanagements

3. Pflicht zur Installation intelligenter Messsysteme

Zukünftig müssen alle neuen und viele bestehende PV-Anlagen mit Smart Metern und Steuerboxen ausgestattet werden.

Kosten: Je nach Anlagengröße zwischen 50 und 90 Euro jährlich

Vorteil: Diese Systeme ermöglichen eine optimierte Netzintegration und eröffnen Zugang zu dynamischen Tarifen.


4. Dynamische Stromtarife als Chance

Mit dynamischen Stromtarifen schwankt der Preis je nach Angebot und Nachfrage. In Zeiten hoher erneuerbarer Einspeisung kann Netzstrom besonders günstig sein.

Vorteile für PV-Anlagenbetreiber:

  • Günstiger Netzstrombezug in Zeiten niedriger Preise
  • Optimierung der Batteriespeichernutzung durch gezieltes Laden und Entladen
  • Reduktion der Eigenverbrauchskosten durch intelligente Lastverschiebung

Wichtig: Voraussetzung für dynamische Tarife ist ein Smart Meter sowie ein Anbieter mit passendem Tarifmodell.


5. Nutzung von Batteriespeichern: Was ist erlaubt?

Drei Modelle für Batteriespeicher-Nutzung stehen zur Verfügung:

  1. Eigenverbrauchs-Modell: Speicherung ausschließlich des selbst erzeugten PV-Stroms.
  2. Teilflexibles Modell: Netzstrom kann gespeichert, aber nur für den Eigenverbrauch genutzt werden.
  3. Volle Flexibilität: Netzstrom darf gespeichert und später ins Netz eingespeist werden – ideal in Verbindung mit dynamischen Tarifen.

Empfehlung: Betreiber sollten die Tarif- und Netzentgeltregelungen ihres Netzbetreibers prüfen, um wirtschaftliche Vorteile zu maximieren.


6. Reduzierte Netzentgelte und neue Förderungen (§14a EnWG)

Das überarbeitete Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bietet finanzielle Vorteile für steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeicher.

Einsparpotenzial:

  • Pauschale Netzentgelt-Entlastung von bis zu 190 Euro pro Jahr
  • Günstigere Netzentgelte in Zeiten hoher erneuerbarer Einspeisung
  • Separate Messung steuerbarer Verbraucher kann langfristig die Netzkosten senken

Empfehlung: Wer eine neue PV-Anlage plant, sollte die aktuellen Förderungen und Tarifoptionen gezielt einplanen.


Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen unter den neuen Regelungen

Trotz der Anpassungen bleibt eine Photovoltaikanlage eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Durch strategische Maßnahmen können Betreiber ihren Eigenverbrauch optimieren und die neuen Tarifmodelle gezielt nutzen.

Fazit:

  • PV-Anlagen bleiben wirtschaftlich attraktiv, wobei der Eigenverbrauch zunehmend an Bedeutung gewinnt.
  • Dynamische Stromtarife ermöglichen neue Einsparpotenziale und flexible Nutzungsmöglichkeiten.
  • Batteriespeicher und steuerbare Verbraucher können dazu beitragen, Netzentgelte zu reduzieren.
  • Smart-Technologien und neue Förderungen bieten zusätzliche wirtschaftliche Vorteile.

Nächste Schritte:

  • Beratung zu Tarifen, Förderungen und Speicherlösungen einholen
  • Installation eines Smart Meters, um die volle Flexibilität der neuen Regelungen zu nutzen
  • Optimierung des Energiemanagements, um maximale Einsparungen zu erzielen

SET Hub Open 2025

SET Hub Open 2025 – Eingeladen, die Energiewende aktiv mitzugestalten

Wir waren eingeladen, an der SET Hub Open 2025 teilzunehmen und gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Zukunft der Energiewende zu diskutieren. Die Veranstaltung bot eine einmalige Gelegenheit, mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und innovativen Start-ups zusammenzukommen, um gemeinsam konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende zu diskutieren.

Eröffnung: Weichenstellung durch Politik und Wirtschaft

Dr. Anna Christmann, MdB, Beauftragte des BMWK für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, eröffnete die Veranstaltung mit einer eindrucksvollen Rede. Sie betonte die zentrale Rolle von Start-ups und digitalen Innovationen für den Erfolg der Energiewende:
„Wir haben inzwischen über eine Million Smart Meter installiert – ein wichtiger Schritt, um Verbrauchern und Unternehmen die aktive Teilnahme an der Energiewende zu ermöglichen.“ Sie hob die Bedeutung dynamischer Stromtarife hervor, die es erlauben, Stromkosten zu optimieren und gleichzeitig das Stromnetz zu entlasten.

Dr. Christmann unterstrich zudem, wie wichtig es ist, Start-ups in der Frühphase zu unterstützen:
„Innovative Geschäftsmodelle sind der Motor für die Energiewende. Deshalb müssen wir weiterhin mutige Investitionen fördern und private sowie öffentliche Mittel gezielt mobilisieren.“

Corinna Enders, Geschäftsführerin der Deutschen Energie-Agentur (dena), ergänzte die Perspektive der Wirtschaft mit einer starken Botschaft: „Die Energiewende ist nicht nur eine technologische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe. Unsere Rolle als dena ist es, den Brückenschlag zwischen Politik, Start-ups und etablierten Unternehmen zu schaffen.“ Ihre engagierte Moderation und klare Positionierung machten deutlich, dass die dena als Impulsgeber für Innovation und Vernetzung unverzichtbar ist.

Politische Impulse: Die Rolle der Politik bei der Energiewende

Drei weitere politische Vertreter trugen ihre Sichtweisen bei:

  • Lasse Hansen (CDU): Er plädierte für den Abbau bürokratischer Hürden und mehr Technologieoffenheit, um Innovationen schneller umzusetzen.
  • Julian Joswig (Bündnis 90/Die Grünen): Er betonte die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen und staatlicher Garantien für Investitionen in grüne Technologien.
  • Helmut Kleebank (SPD): Er forderte eine sozialverträgliche Gestaltung der Transformation und wies darauf hin, dass Kosten und Nutzen fair verteilt werden müssen.

Trotz unterschiedlicher Ansätze herrschte Einigkeit darüber, dass Start-ups und Innovationen der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende sind.

Innovative Lösungen aus der Start-up-Welt

Die vorgestellten Start-ups zeigten eindrucksvoll, wie kreative Ideen die Energiewende vorantreiben können:

  • GasEcoMonitor: Eine Lösung zur Echtzeitüberwachung von Erdgasleitungen für höhere Sicherheit und Effizienz.
  • ELU Mobility: Ein intelligentes Lade- und Managementsystem zur Elektrifizierung von LKW-Flotten.
  • neXtract energy: KI-gestützte Lastfahrplanoptimierung zur Nutzung von Energieüberschüssen.
  • revoluSUN: Eine Plattform zur Digitalisierung und Vernetzung von Energiegemeinschaften.
  • Twinetic: Digitale Zwillinge für optimiertes Energiedatenmanagement in Unternehmen.

Wissenschaftliche Perspektiven: Daten und Digitalisierung als Schlüssel

Wissenschaftliche Beiträge ergänzten die praktischen Ansätze der Start-ups:

  • Smart-Meter-Rollout: Regulierungs- und Infrastrukturprobleme sind weiterhin große Herausforderungen, doch die Akzeptanz der Verbraucher bietet eine solide Grundlage für Fortschritte.
  • KI-gestütztes Energiemanagement: Erste Pilotprojekte zeigten, wie KI Verbrauchsoptimierungen und Netzstabilität verbessern kann.
  • Sektorkopplung: Die Integration von erneuerbaren Energien in Wärme, Mobilität und Industrie wurde als zentraler Hebel der Energiewende hervorgehoben.

Shared Energy: Gemeinsam für eine nachhaltige Energiezukunft

Die SET Hub Open 2025 hat deutlich gemacht, dass die Energiewende eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Die Beiträge und Diskussionen zeigten:

  1. Innovation braucht Förderung: Dynamische Stromtarife, KI-Modelle und digitale Plattformen bieten enorme Chancen, müssen jedoch politisch und wirtschaftlich unterstützt werden.
  2. Vernetzung ist entscheidend: Nur durch enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups können die Herausforderungen bewältigt werden.
  3. Transparenz und Akzeptanz: Der Erfolg der Energiewende hängt maßgeblich davon ab, wie Verbraucher eingebunden und informiert werden.

Wir bei Shared Energy sind motivierter denn je, unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten. Unser Fokus auf Innovation und Kooperation wird durch die Impulse dieser Veranstaltung gestärkt. Wir danken den Veranstaltern, insbesondere der dena, für die Einladung und die Möglichkeit, Teil dieser zukunftsweisenden Plattform zu sein.

Gleichstromnetze: Die Zukunft der Energieversorgung

Gleichstromnetze: Die Zukunft der Energieversorgung

Gleichstromnetze sind eine Schlüsseltechnologie, die durch ihre Effizienz und Anpassungsfähigkeit besonders gut zu den Anforderungen moderner Energiesysteme passen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wechselstromnetzen (AC), bei denen der Strom seine Richtung ständig wechselt, fließt der Strom in Gleichstromnetzen (DC) konstant in eine Richtung. Diese Eigenschaft reduziert Energieverluste und macht die Technologie ideal für erneuerbare Energien wie Solar- oder Windkraft sowie für Batteriespeicher.

Warum Gleichstrom?

Die physikalischen Vorteile von Gleichstrom sind klar: Der konstante Stromfluss minimiert Übertragungsverluste, besonders bei langen Strecken. Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) sind ein Paradebeispiel dafür, wie diese Technik genutzt wird, um Energie über Hunderte Kilometer nahezu verlustfrei zu transportieren. Zusätzlich können Gleichstromsysteme effizienter mit erneuerbaren Energiequellen zusammenarbeiten, da diese von Natur aus Gleichstrom erzeugen.

Die Vorteile im Detail

  1. Effizienter Transport: HGÜ-Systeme sparen im Vergleich zu Wechselstromsystemen bis zu 50 % der Übertragungsverluste, besonders bei großen Entfernungen.
  2. Integration erneuerbarer Energien: Solarmodule und Batterien arbeiten direkt mit Gleichstrom. Dies eliminiert Umwandlungsverluste, die bei der Anpassung an Wechselstromnetze entstehen.
  3. Einsatz in Mikronetzen: In dezentralen Energiesystemen, wie z. B. in Energiegemeinschaften, ermöglicht Gleichstrom eine direkte und verlustarme Verbindung zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
  4. Netzentlastung: Gleichstromnetze können bestehende Wechselstromnetze ergänzen und dabei die Aufnahmefähigkeit für erneuerbare Energien erhöhen.
  5. Kostensenkung: Die geringeren Umwandlungs- und Verteilungsverluste führen langfristig zu niedrigeren Betriebskosten.

Herausforderungen und Lösungen

Die größte Herausforderung ist die bestehende Infrastruktur, die seit über einem Jahrhundert auf Wechselstrom ausgelegt ist. Die Umstellung auf Gleichstrom erfordert Investitionen in neue Technologien, Netzkomponenten und Regelwerke. Hybride Netze, die sowohl Wechsel- als auch Gleichstrom nutzen, sind ein sinnvoller Übergang, um die Vorteile beider Systeme zu kombinieren. Shared Energy arbeitet bereits an innovativen Pilotprojekten, um diese Übergangslösungen praktisch umzusetzen.

Einsatzmöglichkeiten mit Shared Energy

Shared Energy setzt auf Gleichstrom, um neue Maßstäbe in der Energieversorgung zu setzen:

  • Pilotprojekte: Aufbau von Gleichstrom-Mikronetzen für lokale Energiegemeinschaften.
  • Technologieentwicklung: Optimierung der Schnittstellen zwischen Gleichstromquellen, Speichern und Verbrauchern.
  • Nachhaltige Konzepte: Reduktion von Verlusten und Betriebskosten bei unseren Partnern durch gezielte Integration von Gleichstromsystemen.

Shared Energy Ausblick

Gleichstromnetze sind nicht nur eine technische Innovation, sondern eine Notwendigkeit, um die Energiewende effizient und nachhaltig voranzutreiben. Shared Energy sieht in dieser Technologie eine zentrale Rolle für die Zukunft der Energieversorgung – und arbeitet aktiv daran, sie für unsere Kunden und Partner nutzbar zu machen.

Unternehmen, die bereits auf Gleichstrom setzen

Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile von Gleichstromnetzen und setzen auf diese Technologie, um ihre Energieversorgung effizienter, nachhaltiger und zukunftssicher zu gestalten. Hier sind einige Beispiele:

Bosch: Gleichstromnetze in der Produktion

Bosch gehört zu den Vorreitern beim Einsatz von Gleichstrom in industriellen Anwendungen. Das Unternehmen hat Gleichstrom-Mikronetze in seinen Produktionsstätten implementiert, um Energieverluste zu minimieren und die Nutzung von Batteriespeichern und Solarenergie zu optimieren. Die Umstellung auf Gleichstrom sorgt hier nicht nur für mehr Effizienz, sondern auch für deutliche Kosteneinsparungen.

ABB: Gleichstromlösungen für abgelegene Regionen

ABB entwickelt und liefert innovative Gleichstrom-Mikronetze, die speziell für industrielle Anwendungen und abgelegene Regionen konzipiert sind. Diese Systeme ermöglichen eine zuverlässige Energieversorgung dort, wo konventionelle Netze schwer zu realisieren sind, und tragen dazu bei, erneuerbare Energien direkt zu integrieren.

IKEA: Gleichstrom in Lagerhallen und Filialen

IKEA testet Gleichstromnetze in seinen Lagerhäusern und Filialen, um den Solarstrom direkt zu nutzen und Umwandlungsverluste zu vermeiden. Die Kombination von Solaranlagen, Batteriespeichern und Gleichstromtechnologie hilft dem Unternehmen, seinen CO₂-Fußabdruck weiter zu reduzieren und Energiekosten zu senken.

Google: Rechenzentren mit Gleichstrom

Google setzt in einigen seiner Rechenzentren auf Gleichstromsysteme. Diese Systeme reduzieren den Energieverbrauch und steigern die Effizienz, was besonders in datenintensiven Anwendungen entscheidend ist. Darüber hinaus erleichtert der Einsatz von Gleichstrom die Integration von erneuerbaren Energiequellen.

Yanmar: Gleichstrom für Mikronetze

Das japanische Unternehmen Yanmar hat Gleichstrom-Mikronetze für ländliche Regionen entwickelt, die erneuerbare Energiequellen wie Solar- und Windkraft direkt nutzen. Diese Mikronetze bieten eine effiziente und zuverlässige Stromversorgung, insbesondere in Gebieten ohne Zugang zu stabilen Wechselstromnetzen.

Zukunft der Batterieindustrie

Die Zukunft der Batterieindustrie: Sieben Trends für 2025

Die Batterieindustrie befindet sich in einer Phase bahnbrechender Veränderungen. Neue Technologien, nachhaltige Ansätze und dynamische Marktanforderungen prägen das Jahr 2025. Shared Energy erkennt in diesen Entwicklungen eine enorme Chance, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Hier sind die sieben wichtigsten Trends, die unsere Arbeit und Lösungen entscheidend beeinflussen werden.

1. Miniaturisierung und höhere Leistungsdichte

Die Batterieindustrie entwickelt immer kompaktere Batterien mit gesteigerter Leistungsdichte. Diese kleineren und leistungsfähigeren Batterien sparen Platz und eröffnen neue Möglichkeiten, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten oder für mobile Anwendungen. Shared Energy integriert diese Technologien, um platzsparende und hocheffiziente Energiespeicherlösungen anzubieten.

2. Flexibilität und Anpassung an Marktvolatilität

Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien steigen auch die Schwankungen auf den Energiemärkten. Flexible Batteriesysteme, die dynamisch auf Preisänderungen reagieren können, sind daher unverzichtbar. Shared Energy entwickelt Lösungen, die Kunden dabei helfen, selbst in turbulenten Märkten stabile Erträge zu erzielen.

3. Nachhaltigkeit durch Second-Life-Batterien

Die Wiederverwendung von Batterien aus Elektrofahrzeugen in stationären Speichersystemen gewinnt an Bedeutung. Diese Second-Life-Batterien bieten ökologische und wirtschaftliche Vorteile, da sie die Lebensdauer von Batterien verlängern und Kosten senken. Shared Energy setzt auf diese Technologie, um nachhaltige Projekte zu realisieren.

4. Kostensenkung durch technologische Innovation

Fortschritte in der Batterieforschung senken nicht nur die Herstellungskosten, sondern verbessern auch die Effizienz. Shared Energy investiert in diese Entwicklungen, um seinen Kunden leistungsstarke und kostengünstige Speicherlösungen anzubieten.

5. Vielfalt der Batterietechnologien

Neue Materialien und Zellchemien ermöglichen eine größere Bandbreite an Batterietypen. Dadurch können Speicherlösungen für spezifische Anwendungen optimiert werden. Shared Energy nutzt diese Vielfalt, um maßgeschneiderte Projekte für Gemeinden, Unternehmen und Haushalte umzusetzen.

6. Politische Unterstützung und Fördermittel

Regulierungen und finanzielle Anreize beschleunigen die Weiterentwicklung der Batterieindustrie. Shared Energy bietet seinen Kunden umfassende Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln und sorgt dafür, dass Projekte finanziell abgesichert und erfolgreich umgesetzt werden können.

7. Nachhaltigkeit durch Recycling und Kreislaufwirtschaft

Die Wiederverwertung von Batterien und umweltfreundliche Produktionsprozesse stehen zunehmend im Fokus. Shared Energy legt großen Wert auf Recycling und die Förderung einer Kreislaufwirtschaft, um die ökologischen Auswirkungen von Projekten zu minimieren und die Nachhaltigkeit zu maximieren.

Unser Engagement für die Energiewende
Die Batterieindustrie ist ein zentraler Treiber der Energiewende. Shared Energy nutzt diese Trends, um seinen Kunden innovative, effiziente und nachhaltige Lösungen zu bieten.

Lassen Sie uns gemeinsam die Energie von morgen gestalten!
Besuchen Sie www.shared-energy.com und erfahren Sie, wie wir gemeinsam die Zukunft der Energie vorantreiben können.

Shared Energy® Community für die Energiewende

Shared Energy® Community für die Energiewende: Shared Energy setzt sich für Mieterstrom und gemeinschaftliche Energieversorgung ein

Bei Shared Energy engagieren wir uns für die dezentrale Energieversorgung – denn nachhaltige und unabhängige Energiekonzepte sind der Schlüssel zur Energiewende. Das jüngste EuGH-Urteil zur Stärkung von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung bestätigt genau das, wofür wir arbeiten: Saubere Energie direkt vor Ort zu produzieren und zu teilen.

Unsere Vision: Energie für alle – lokal, unabhängig und nachhaltig

Bereits seit unserer Gründung setzen wir auf innovative Modelle, die Kommunen, Mietern und Eigentümern gleichermaßen den Zugang zu günstigem, grünem Strom ermöglichen. Dabei spielen gemeinschaftliche Energieprojekte eine zentrale Rolle. Ob Solaranlagen auf Wohnanlagen, intelligente Energiespeicher oder digitale Lösungen zur Abrechnung – wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass jeder von den Vorteilen der erneuerbaren Energien profitieren kann.

Mieterstromprojekte sind dabei besonders attraktiv: Statt Strom teuer vom Netz zu beziehen, produzieren Gebäude ihren eigenen Solarstrom direkt vor Ort. Mieter sparen Kosten und tragen gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz bei.

Das EuGH-Urteil: Rückenwind für gemeinschaftliche Projekte

Das EuGH-Urteil zeigt klar, dass die Rahmenbedingungen für Mieterstromprojekte in der EU gestärkt werden müssen. Shared Energy begrüßt diesen Schritt, denn es unterstreicht die Wichtigkeit von Bürgerenergie und dezentralen Lösungen.

Wir sind bereit: Unsere Projekte sind bereits so konzipiert, dass sie schnell und effizient umgesetzt werden können. Wir arbeiten eng mit Kommunen, Wohnungsunternehmen und privaten Eigentümern zusammen, um die Vorteile von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Energieversorgung nutzbar zu machen.

Wie Shared Energy die Energiewende vorantreibt

  • Community-Energy-Projekte: Gemeinsam statt allein – wir schaffen Energieprojekte, bei denen Mieter und Eigentümer von einer zentralen Photovoltaikanlage profitieren.
  • Technologische Innovation: Mit Smart Grids und Energiespeichern sorgen wir für effiziente Energieverteilung und -nutzung.
  • Digitale Plattformen: Unsere Tools ermöglichen einfache Abrechnung, Transparenz und Energieverwaltung für alle Beteiligten.
  • Partnerschaftliche Umsetzung: Von der Planung bis zur Wartung begleiten wir Projekte langfristig und zuverlässig.

Jetzt handeln – Gemeinsam zur Energieunabhängigkeit

Das EuGH-Urteil ist nicht nur ein wichtiges Signal, sondern auch eine klare Aufforderung zum Handeln. Shared Energy steht bereit, um Mieterstromprojekte und gemeinschaftliche Energieversorgung in die Praxis zu bringen – unkompliziert, nachhaltig und zukunftsweisend.

Lassen Sie uns gemeinsam die Chancen nutzen: Für Ihre Immobilie, für Ihre Mieter und für eine nachhaltige Energiezukunft.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs kann hier im Originaltext nachgelesen werden.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Mieterstrom und gemeinschaftliche Energieversorgung realisieren. Kontaktieren Sie uns jetzt!

Shared Energy – Gemeinsam unabhängig, gemeinsam grün.

Norwegen zeigt, wie Elektromobilität funktioniert

Norwegen zeigt, wie Elektromobilität funktioniert – Was Deutschland lernen kann

Ein Kommentar zur Vorreiterrolle des skandinavischen Landes und den Herausforderungen für Deutschland.

Während Deutschland noch immer über das Ende des Verbrennungsmotors diskutiert, hat Norwegen längst Fakten geschaffen. Bereits heute stammen 80 Prozent der Neuzulassungen von Autos aus dem Bereich der Elektromobilität – ein Anteil, von dem Deutschland weit entfernt ist. Die Gründe für diesen Vorsprung sind vielfältig, bieten aber auch klare Lehren für Deutschland.

Massive staatliche Förderung als Erfolgsrezept

Norwegens Erfolg fußt maßgeblich auf großzügigen staatlichen Anreizen. Steuerbefreiungen für Elektroautos machen diese günstiger als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Hinzu kommen praktische Vorteile wie kostenfreie Maut, reduzierte Parkgebühren und Vergünstigungen bei Fähren. Gleichzeitig wurden die Kosten für Benzin- und Dieselfahrzeuge durch hohe Steuern drastisch erhöht.

Deutschland hinkt hier deutlich hinterher. Zwar gibt es auch hierzulande Kaufprämien, doch diese reichen nicht annähernd an das norwegische Niveau heran. Zudem bleibt der Druck auf klimaschädliche Verbrenner überschaubar. Experten fordern daher eine konsequentere Steuerpolitik, die sowohl Anreize für Elektromobilität schafft als auch den Umstieg durch höhere Abgaben auf fossile Fahrzeuge beschleunigt.

Ladeinfrastruktur als Fundament

Ein weiterer Baustein des norwegischen Erfolgs ist die konsequent ausgebaute Ladeinfrastruktur. Selbst in entlegenen Regionen stehen ausreichend Ladestationen bereit, viele davon mit Schnellladeoption. Deutschland hingegen kämpft weiterhin mit einem Flickenteppich: In ländlichen Gebieten sind Ladepunkte Mangelware, und die wenigen verfügbaren sind häufig überlastet oder schwer zugänglich.

Hier ist nicht nur die Politik gefordert, sondern auch die Privatwirtschaft. Der Aufbau eines flächendeckenden, nutzerfreundlichen Ladenetzwerks muss zur Priorität werden – und zwar zügig.

Politischer Wille und gesellschaftlicher Konsens

Norwegen hat frühzeitig klare Ziele formuliert: Ab 2025 sollen keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden. Unterstützt wird diese Politik von einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz, die auf einem ausgeprägten Umweltbewusstsein basiert. In Deutschland fehlt es sowohl an ambitionierten Zielen als auch an einem breiten Konsens. Die starke Automobilindustrie blockiert häufig Fortschritte, und die öffentliche Debatte um das Tempolimit zeigt, wie schwer sich das Land mit grundlegenden Veränderungen tut.

Einige Vorschläge für Deutschland liegen jedoch auf dem Tisch: Experten fordern eine Kombination aus ambitionierten Klimazielen, steuerlichen Anreizen und Förderprogrammen für grüne Technologien. Dabei geht es nicht nur um Autos, sondern auch um die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln und alternativen Mobilitätskonzepten.

Nachhaltige Energie als Voraussetzung

Ein nicht zu unterschätzender Faktor in Norwegens Erfolg ist die Energieversorgung. Über 90 Prozent des Stroms stammen aus Wasserkraft, was Elektroautos besonders klimafreundlich macht. Deutschland hingegen hat noch einen weiten Weg vor sich: Der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wächst zwar, doch fossile Energieträger spielen weiterhin eine erhebliche Rolle.

Um die Elektromobilität wirklich nachhaltig zu machen, muss der Ausbau von Wind- und Solarenergie drastisch beschleunigt werden. Zugleich könnten spezielle Tarife für Elektroautobesitzer den Umstieg attraktiver gestalten.

Mut zu Veränderung

Norwegen zeigt eindrucksvoll, wie politischer Mut, wirtschaftliche Anreize und eine vorausschauende Infrastrukturplanung die Mobilitätswende vorantreiben können. Deutschland hat das Potenzial, diesem Beispiel zu folgen – doch dazu bedarf es klarer Prioritäten, konsequenter Maßnahmen und eines gesellschaftlichen Umdenkens.

Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Wenn Deutschland die Elektromobilität ernsthaft vorantreiben will, muss es von Norwegen lernen – und zwar schnell.

Kommentar von Shared Energy, einem Unternehmen, das sich der Förderung nachhaltiger Energieprojekte verschrieben hat.

Insel-Dekarbonisierung

Insel-Dekarbonisierung: Wie Shared Energy zur nachhaltigen Transformation beitragen würde

Die Dekarbonisierung* von Inseln ist ein wegweisender Schritt in der Energiewende. Griechenlands Insel-Dekarbonisierungsfonds zeigt, wie erneuerbare Energien und innovative Technologien den Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft fördern können. Bei Shared Energy teilen wir diese Vision und haben ein klares Konzept, wie wir zur Umsetzung solcher Projekte beitragen könnten – durch unsere Expertise, unsere Technologie und unser Verständnis für nachhaltige Energielösungen.


Unsere Herangehensweise: Ein Plan für nachhaltige Inseln

Obwohl Shared Energy aktuell nicht an der griechischen Initiative beteiligt ist, möchten wir zeigen, wie wir ein solches Projekt umsetzen würden. Unsere Strategie basiert auf folgenden Säulen:

1. Ganzheitliche Planung und Umsetzung

  • Analyse der lokalen Gegebenheiten: Wir würden zunächst die spezifischen Energiebedarfe, verfügbaren Ressourcen und die bestehende Infrastruktur jeder Insel analysieren.
  • Individuelle Energiepläne: Auf Basis dieser Daten entwickeln wir maßgeschneiderte Konzepte, die Solarenergie, Windkraft und Energiespeicher intelligent kombinieren.
  • Gemeinschaftsorientierte Lösungen: Unsere Erfahrung mit Community-Energieprojekten würde sicherstellen, dass lokale Gemeinschaften direkt von den Projekten profitieren.

2. Technologie-Integration

  • Smart Grids und Energiespeicher: Shared Energy setzt auf intelligente Stromnetze, die erneuerbare Energiequellen effizient miteinander verbinden. Energiespeicher sorgen dafür, dass die Energie auch dann verfügbar ist, wenn Sonne und Wind fehlen.
  • E-Mobilität und Infrastruktur: Wir würden die Elektromobilität auf den Inseln fördern, indem wir Ladeinfrastruktur und Lösungen für den emissionsfreien Verkehr bereitstellen.

3. Nutzung maritimer Energiequellen

Das Meer ist eine wertvolle und bisher wenig genutzte Energiequelle. Shared Energy würde diese Technologien in die Inselprojekte integrieren:

  • Gezeitenkraft: Unterwasser-Turbinen könnten die natürlichen Bewegungen von Ebbe und Flut nutzen, um kontinuierlich Energie zu erzeugen. Dies wäre besonders sinnvoll in Regionen mit starkem Tidenhub, wo die Energiegewinnung planbar und zuverlässig ist.
  • Meeresströmungsenergie: Konstant fließende Meeresströmungen bieten eine stabile Energiequelle. Unterwasserturbinen könnten die Strömungen effizient nutzen, ohne die maritime Umwelt wesentlich zu beeinträchtigen. Diese Technologie wäre besonders geeignet für Inseln, die in der Nähe großer Strömungen liegen.

Durch die Kombination dieser Technologien könnten die Inseln nicht nur energieautark werden, sondern auch Vorreiter im Bereich maritimer Energienutzung.


4. Finanzierung und Partnerschaften

  • Innovative Finanzierungsmodelle: Durch unsere Erfahrung mit Fördermitteln und CO₂-Zertifikaten könnten wir die Projekte kosteneffizient und nachhaltig gestalten.
  • Internationale Zusammenarbeit: Wir würden eng mit lokalen Behörden, internationalen Partnern und Investoren zusammenarbeiten, um eine langfristige Finanzierung und Umsetzung sicherzustellen.

5. Nachhaltigkeit im Fokus

  • Reduktion von CO₂-Emissionen: Unsere Projekte würden darauf abzielen, fossile Kraftwerke vollständig zu ersetzen und die Emissionen drastisch zu senken.
  • Kreislaufwirtschaft: Wir setzen auf langlebige Materialien und Recyclingkonzepte, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Shared Energy: Ihr Partner für die Energiewende

Unsere Expertise und unser Engagement für erneuerbare Energien machen Shared Energy zu einem idealen Partner für Projekte wie die Dekarbonisierung von Inseln. Mit einem klaren Fokus auf innovative Technologien, nachhaltige Finanzierung und die Einbindung der Gemeinschaft könnten wir dazu beitragen, die Energiewende voranzutreiben und Inseln zu Modellregionen für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit zu machen.

Die Nutzung maritimer Energien wie Gezeitenkraft und Meeresströmungsenergie zeigt, dass wir auch innovative und ungenutzte Potenziale erschließen können. Lassen Sie uns gemeinsam die Energiewende gestalten – Insel für Insel.


Was bedeutet Dekarbonisierung

Dekarbonisierung bedeutet die Verringerung oder vollständige Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen (CO₂) in Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft. Ziel ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen, die maßgeblich zur globalen Erwärmung beitragen, zu minimieren und langfristig Klimaneutralität zu erreichen.

Kernpunkte der Dekarbonisierung

  1. Ersatz fossiler Brennstoffe: Fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas, die bei der Verbrennung CO₂ freisetzen, werden durch erneuerbare Energien wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft ersetzt.
  2. Energieeffizienz: Reduzierung des Energieverbrauchs durch effizientere Technologien und Verhaltensweisen.
  3. Technologische Innovationen: Entwicklung und Einsatz von CO₂-speichernden Technologien, wie z. B. Carbon Capture and Storage (CCS).
  4. Nachhaltige Mobilität: Förderung von Elektrofahrzeugen, öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen emissionsarmen Verkehrsmitteln.
  5. Kohlenstoffarme Industrien: Umstellung von energieintensiven Prozessen, z. B. in der Stahl- oder Zementproduktion, auf klimafreundliche Alternativen.

Warum ist Dekarbonisierung wichtig?

  • Klimaschutz: CO₂ ist eines der Hauptgase, das den Treibhauseffekt verstärkt und somit die globale Erwärmung vorantreibt. Eine Reduktion hilft, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen.
  • Energieunabhängigkeit: Der Wechsel zu erneuerbaren Energien reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die oft importiert werden müssen.
  • Nachhaltigkeit: Dekarbonisierung fördert die Nutzung natürlicher Ressourcen auf eine Weise, die zukünftige Generationen nicht gefährdet.

Die Energiewende und die Bürgerbeteiligung

Die Energiewende und die Bürgerbeteiligung

Die Energiewende ist in Deutschland seit vielen Jahren ein zentrales politisches Thema. Besonders die Grünen haben sich das Ziel einer schnellen Umstellung auf erneuerbare Energien auf die Fahnen geschrieben. Doch trotz der grundsätzlich breiten Unterstützung für den Klimaschutz und saubere Energie sind viele Projekte ins Stocken geraten. Der zentrale Grund: Die Menschen wurden nicht mitgenommen. Statt auf Dialog und Zusammenarbeit zu setzen, wurden häufig politische Entscheidungen durchgesetzt, ohne auf die Expertise der Bürger oder die lokalen Gegebenheiten zu achten.

Dieser Ansatz hat sich als problematisch erwiesen. Eine reine Ideologie reicht nicht aus, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Es braucht die Menschen vor Ort, die von den Maßnahmen direkt betroffen sind, und ihre aktive Beteiligung. Dieser Mangel an Bürgerbeteiligung war einer der Hauptgründe, warum viele Projekte auf Widerstand gestoßen sind – sei es der Bau von Windparks, Solaranlagen oder die Modernisierung der Netze.

Die Menschen mitnehmen: Ein Schlüssel zum Erfolg

Shared Energy setzt auf einen neuen Ansatz: Bürgerbeteiligung und Transparenz stehen im Mittelpunkt der Projektentwicklung. Denn klar ist: Ohne die Menschen vor Ort funktioniert keine Energiewende. Es ist nicht genug, politische Ziele zu verfolgen, wenn diese nicht auf einer breiten Akzeptanz basieren.

Die Vorteile der erneuerbaren Energien sind eindeutig – saubere Luft, weniger Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, und langfristig können sogar die Stromkosten sinken. Doch diese Vorteile müssen den Bürgern nicht nur erklärt, sondern mit ihnen gemeinsam erarbeitet werden. Die Erfahrung zeigt, dass nur durch frühzeitigen Dialog und Mitbestimmung Projekte nachhaltig erfolgreich umgesetzt werden können. Shared Energy setzt dabei auf drei wesentliche Elemente:

  1. Offene Kommunikation und Transparenz: Menschen wollen verstehen, was auf sie zukommt. Sie müssen wissen, wie sich ein Projekt auf ihre unmittelbare Umgebung auswirkt, welche Vorteile es für sie bringt und wie sie aktiv mitwirken können. Durch regelmäßige Informationen und die Möglichkeit, sich an Entscheidungen zu beteiligen, wird Vertrauen geschaffen.
  2. Lokale Expertise einbinden: Es reicht nicht, Pläne „von oben“ zu verordnen. Die Menschen vor Ort kennen ihre Gegebenheiten am besten. Sie wissen, wo ein Windrad sinnvoll platziert ist, oder wie eine Solaranlage möglichst effizient genutzt werden kann. Shared Energy setzt daher auf einen intensiven Austausch mit lokalen Experten und Bürgern, um die besten Lösungen für alle zu finden.
  3. Beteiligungsmodelle für Bürger: Ein entscheidender Anreiz, die Energiewende aktiv zu unterstützen, liegt in der wirtschaftlichen Teilhabe. Shared Energy bietet Bürgern die Möglichkeit, sich finanziell an den Projekten zu beteiligen – und so langfristig von den Gewinnen zu profitieren. Wer mitmacht, kann mitverdienen: Durch den Verkauf überschüssiger Energie oder Einsparungen bei den Stromkosten wird die Energiewende zu einem echten Gewinn für alle.

Die Modernisierung der Stromnetze: Eine Investition in die Zukunft

Ein wichtiger Baustein der Energiewende, den Shared Energy vorantreibt, ist die Modernisierung der Stromnetze. Nur mit intelligenten, digitalisierten Netzen – den sogenannten Smart Grids – lässt sich die Energieversorgung der Zukunft effizient steuern. Dies hat zahlreiche Vorteile, die direkt den Bürgern zugutekommen:

  • Effizienz und Kostensenkung: Durch die intelligentere Steuerung von Stromflüssen und die Nutzung von Speichermöglichkeiten kann Energie gezielter eingesetzt werden. Das bedeutet: Weniger Verschwendung, geringere Kosten und eine stabilere Versorgung.
  • Flexibilität: Smart Grids ermöglichen es, den Verbrauch besser an die Erzeugung anzupassen. So kann überschüssiger Strom, z.B. aus Solaranlagen, gespeichert und später genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Das bringt nicht nur Versorgungssicherheit, sondern ermöglicht auch, Überschüsse zu verkaufen und damit Gewinne zu erzielen.
  • Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Durch die bessere Steuerung der Netze wird weniger Energie verschwendet. Das spart Ressourcen und schont die Umwelt – ein direkter Vorteil für die Lebensqualität in Städten und Gemeinden.

Natürlich bedeutet die Modernisierung der Stromnetze und der Ausbau erneuerbarer Energien eine Anfangsinvestition. Doch diese zahlt sich langfristig aus: Gemeinden, die auf saubere Energie setzen, können ihre Stromkosten senken und von einer nachhaltigen, stabilen Energieversorgung profitieren. Und wer von Anfang an die Bürger mitnimmt, schafft Vertrauen und baut Widerstände ab.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Shared Energy zeigt, dass Bürgerbeteiligung der Schlüssel zum Erfolg ist. Nur wenn die Menschen vor Ort in die Entscheidungen eingebunden werden, kann die Transformation hin zu erneuerbaren Energien und modernen Stromnetzen gelingen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringere Kosten, saubere Luft, wirtschaftliche Teilhabe und eine stabile Energieversorgung.

Wenn Politik und Unternehmen diesen Ansatz verfolgen und auf Dialog, Transparenz und Zusammenarbeit setzen, wird die Energiewende nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein sozialer und ökonomischer Erfolg. Die Zeit der Top-Down-Entscheidungen ist vorbei – die Zukunft gehört den Projekten, die gemeinsam mit den Bürgern entwickelt werden. Eine Win-Win-Situation für uns alle.

Die Zukunft der Energie

Die Zukunft der Energie: Erneuerbare Energien, intelligente Netze und Speicherlösungen

Der weltweite Ausbau von Photovoltaik und Windkraft entwickelt sich rasant. Laut IEA werden bis 2030 rund 5,5 Terawatt Kapazität erreicht. Doch dieser Wandel ist mehr als nur der Bau neuer Anlagen – die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnen gewaltige Chancen, die erneuerbare Energieversorgung effizienter zu gestalten.

Shared Energy sieht hier die Zukunft vor allem in Städten und Gemeinden. Unsere Lösungen bieten intelligent vernetzte Systeme, die den Energieverbrauch analysieren und optimieren. Besonders wichtig wird dies durch die volatilen Natur erneuerbarer Energiequellen wie Sonne und Wind, deren Erzeugung nicht immer gleichmäßig verläuft. Umso bedeutender ist es, dass wir auf moderne Technologien wie Smart Grids setzen, um diesen Schwankungen gerecht zu werden. Intelligente Netze steuern dabei nicht nur den Energiefluss in Echtzeit, sondern ermöglichen es, den Strom genau dort bereitzustellen, wo er gebraucht wird.

Speicherung von überschüssigem Strom – eine Schlüsseltechnologie

Eine weitere zentrale Rolle spielt die Speicherung von überschüssigem Strom. Wenn Sonnen- oder Windkraftwerke mehr Energie produzieren, als verbraucht wird, kann dieser Strom in großen Batteriespeichern zwischengespeichert werden. Diese Technologie erlaubt es, Strom über Stunden oder Tage hinweg für den späteren Bedarf vorzuhalten. Gleichzeitig bietet Wasserstoff als Energiespeicher langfristige Lösungen, um große Mengen Energie saisonal zu speichern – eine Vision, die weltweit an Fahrt aufnimmt. Studien zeigen, dass der globale Markt für Batteriespeicher bis 2030 auf über 300 GWh anwachsen könnte.

Shared Energy: Zukunftslösungen für Städte und Gemeinden

Mit unseren maßgeschneiderten Lösungen wie Shared Energy gehen wir über herkömmliche Ansätze hinaus. Während Netzbetreiber primär an der technischen Infrastruktur arbeiten, stehen bei uns vor allem Städte und Dörfer im Fokus. Durch intelligente Steuerung und Speichermöglichkeiten unterstützen wir sie dabei, ihre lokale Energieversorgung zukunftssicher zu gestalten. Netzbetreiber holen wir als strategische Partner und Investoren später mit ins Boot, um gemeinsam eine nachhaltige und stabile Energieversorgung für alle zu schaffen.

Shared Energy: Die Kombination aus erneuerbaren Energien, Digitalisierung und Speichertechnologien wie Batterien und Wasserstoff wird die Energieversorgung der Zukunft revolutionieren. Bei Shared Energy treiben wir diese Entwicklung aktiv voran – für eine smarte und nachhaltige Energiewelt.