Shared Energy® Community für die Energiewende

Shared Energy® Community für die Energiewende: Shared Energy setzt sich für Mieterstrom und gemeinschaftliche Energieversorgung ein

Bei Shared Energy engagieren wir uns für die dezentrale Energieversorgung – denn nachhaltige und unabhängige Energiekonzepte sind der Schlüssel zur Energiewende. Das jüngste EuGH-Urteil zur Stärkung von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung bestätigt genau das, wofür wir arbeiten: Saubere Energie direkt vor Ort zu produzieren und zu teilen.

Unsere Vision: Energie für alle – lokal, unabhängig und nachhaltig

Bereits seit unserer Gründung setzen wir auf innovative Modelle, die Kommunen, Mietern und Eigentümern gleichermaßen den Zugang zu günstigem, grünem Strom ermöglichen. Dabei spielen gemeinschaftliche Energieprojekte eine zentrale Rolle. Ob Solaranlagen auf Wohnanlagen, intelligente Energiespeicher oder digitale Lösungen zur Abrechnung – wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass jeder von den Vorteilen der erneuerbaren Energien profitieren kann.

Mieterstromprojekte sind dabei besonders attraktiv: Statt Strom teuer vom Netz zu beziehen, produzieren Gebäude ihren eigenen Solarstrom direkt vor Ort. Mieter sparen Kosten und tragen gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz bei.

Das EuGH-Urteil: Rückenwind für gemeinschaftliche Projekte

Das EuGH-Urteil zeigt klar, dass die Rahmenbedingungen für Mieterstromprojekte in der EU gestärkt werden müssen. Shared Energy begrüßt diesen Schritt, denn es unterstreicht die Wichtigkeit von Bürgerenergie und dezentralen Lösungen.

Wir sind bereit: Unsere Projekte sind bereits so konzipiert, dass sie schnell und effizient umgesetzt werden können. Wir arbeiten eng mit Kommunen, Wohnungsunternehmen und privaten Eigentümern zusammen, um die Vorteile von Mieterstrom und gemeinschaftlicher Energieversorgung nutzbar zu machen.

Wie Shared Energy die Energiewende vorantreibt

  • Community-Energy-Projekte: Gemeinsam statt allein – wir schaffen Energieprojekte, bei denen Mieter und Eigentümer von einer zentralen Photovoltaikanlage profitieren.
  • Technologische Innovation: Mit Smart Grids und Energiespeichern sorgen wir für effiziente Energieverteilung und -nutzung.
  • Digitale Plattformen: Unsere Tools ermöglichen einfache Abrechnung, Transparenz und Energieverwaltung für alle Beteiligten.
  • Partnerschaftliche Umsetzung: Von der Planung bis zur Wartung begleiten wir Projekte langfristig und zuverlässig.

Jetzt handeln – Gemeinsam zur Energieunabhängigkeit

Das EuGH-Urteil ist nicht nur ein wichtiges Signal, sondern auch eine klare Aufforderung zum Handeln. Shared Energy steht bereit, um Mieterstromprojekte und gemeinschaftliche Energieversorgung in die Praxis zu bringen – unkompliziert, nachhaltig und zukunftsweisend.

Lassen Sie uns gemeinsam die Chancen nutzen: Für Ihre Immobilie, für Ihre Mieter und für eine nachhaltige Energiezukunft.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs kann hier im Originaltext nachgelesen werden.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Mieterstrom und gemeinschaftliche Energieversorgung realisieren. Kontaktieren Sie uns jetzt!

Shared Energy – Gemeinsam unabhängig, gemeinsam grün.

Energy Sharing

Energy Sharing: Gemeinsam die Energiewende gestalten

Die Idee der Energiewende ist längst nicht mehr nur eine Frage staatlicher Maßnahmen oder großer Energieversorger. Energy Sharing bietet eine innovative und nachhaltige Möglichkeit, Bürger direkt in die Produktion und den Verbrauch erneuerbarer Energien einzubeziehen. Dieses Konzept fördert die lokale Erzeugung von Strom durch Gemeinschaften, die von den Vorteilen profitieren, indem sie den erzeugten Strom selbst nutzen können.

Was ist Energy Sharing?

Energy Sharing ermöglicht es, dass sich Bürger, kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen zu lokalen Energie-Gemeinschaften zusammenschließen. Sie betreiben erneuerbare Energieanlagen wie Solaranlagen oder Windkraftwerke und nutzen den erzeugten Strom direkt in der Region. Diese gemeinschaftlichen Strukturen sind nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern bieten auch ökonomische Anreize, da sie zu geringeren Stromkosten führen können. Dies geschieht vor allem, weil der erzeugte Strom direkt vor Ort verbraucht wird, was die Netznutzung reduziert und Netzgebühren einspart.

Vorteile des Energy Sharing

  1. Geringere Stromkosten: Durch die lokale Erzeugung von Strom fallen die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes geringer aus, was die Strompreise für die Mitglieder einer solchen Gemeinschaft senkt. Laut einer Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) könnten bis zu 90 % der deutschen Haushalte durch vergünstigten Strom aus Energy Sharing profitieren. Dies macht das Modell besonders attraktiv für private Haushalte, die sich an der Energiewende aktiv beteiligen möchten.
  2. Dezentrale Energieversorgung: Energy Sharing fördert die Unabhängigkeit von großen Energiekonzernen und stärkt die regionale Energieversorgung. Dies sorgt für eine Stabilisierung des Stromnetzes, da die Stromerzeugung und der Verbrauch lokal erfolgen. So können Überlastungen vermieden und die Netzkapazitäten besser genutzt werden.
  3. Bürgerbeteiligung und Akzeptanz: Ein entscheidender Punkt bei der Energiewende ist die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber neuen Energieprojekten, insbesondere beim Ausbau von Windkraftanlagen. Indem Bürger direkt von den Anlagen in ihrer Region profitieren, steigt die Akzeptanz deutlich. Das Modell fördert außerdem Demokratie in der Energieversorgung, da es den Menschen ermöglicht, selbst Teil der Lösung zu sein.

Herausforderungen und rechtlicher Rahmen

Obwohl Energy Sharing auf europäischer Ebene seit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie von 2019 verankert ist, hinkt die Umsetzung in vielen EU-Staaten, darunter auch Deutschland, noch hinterher. Ein klarer regulatorischer Rahmen, der Bürgergemeinschaften das Einspeisen und den direkten Verbrauch von grünem Strom ermöglicht, fehlt noch. Die deutsche Regierung hat Energy Sharing zwar im Koalitionsvertrag verankert, aber es fehlen noch konkrete gesetzliche Vorgaben, die das Modell wirklich wirtschaftlich attraktiv machen. Hier fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) verstärktes Handeln, um Energy Sharing wirtschaftlich tragfähig zu machen und die entsprechenden Anreize zu setzen.

In anderen europäischen Ländern wie Österreich existieren bereits funktionierende Modelle, bei denen Bürger Energie in sogenannten „Energiegemeinschaften“ teilen und die Vorteile direkt nutzen. Dies zeigt, dass Energy Sharing nicht nur theoretisch funktioniert, sondern auch praktisch umgesetzt werden kann.

Perspektiven für die Zukunft

Energy Sharing könnte eine zentrale Rolle bei der Erreichung der deutschen Klimaziele bis 2030 spielen. Laut Schätzungen des IÖW könnte dieses Modell bis zu 42 % des notwendigen Zubaus erneuerbarer Energien durch Bürgerprojekte abdecken. Dazu müssten jedoch die rechtlichen Hürden beseitigt und finanzielle Anreize geschaffen werden, um eine breitere Beteiligung zu ermöglichen. Ein Ansatz wäre die Einführung von Prämien für gemeinschaftlich erzeugten Strom oder Steuererleichterungen für Investitionen in lokale Energiegemeinschaften.

Energy Sharing stellt eine vielversprechende Möglichkeit dar, die Energiewende dezentral und demokratisch zu gestalten. Es stärkt nicht nur die Unabhängigkeit der Bürger, sondern bietet auch finanzielle und ökologische Vorteile. Um das volle Potenzial dieses Modells auszuschöpfen, müssen jedoch klare gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen und die Politik aktiv beteiligt werden. So könnte Energy Sharing zu einem entscheidenden Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energiewende in Deutschland und Europa werden.